Moderne Lochkamerafotografie

Unter dem Titel „Camera Obscura“ treffen in der kommenden Ausstellung in der Galerie im Haus Salmegg drei Fotografinnen aufeinander, die zwar alle mit einer Lochkamera arbeiten, jedoch mit völlig unterschiedlichen Themengebieten und Ausrichtungen fotografieren.
Petra Böttcher, Brigitte Liebel und Jutta Orth stellen vom 25. November bis zum 6. Januar auf Einladung des Arbeitskreises
Kunst des Salmeggvereins ihre Arbeiten aus und zeigen, dass Lochkamerafotografie alles andere als verstaubt ist und sich inhaltlich stark weiterentwickelt hat.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 25. November, um 11.15 Uhr eröffnet.
Die Kunsthistorikerin Susanne Meier-Faust wird in die Ausstellung einführen.
Die Ausstellung ist ansonsten jeweils samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Petra Böttcher (Efringen-Kirchen) steht in dieser Ausstellung für die Inszenierung. Raum und Zeit werden durch ein Übereinander auf einem Film zusammengebracht.
Ihre Fotos sind, anders als bei Lochkameras üblich, farbig.

Bei Brigitte Liebel (Freiburg) steht das Zusammenspiel von Licht und Zeit im Vordergrund. Durch den Spielraum, den die Belichtungszeit bei dieser Form der Fotografie
bietet, wächst das Licht förmlich in das Bild hinein.

Jutta Orth (Freiburg) verkörpert mit ihren Fotos die Entdeckung. Sie betrachtet ganz Alltägliches durch die Kamera aus einem neuen Blickwinkel. Dabei gefällt ihr vor allem
das Grafische der Schwarz-Weiß-Fotografie und das Geheimnis, das durch einfallendes Licht entsteht.


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Datum
25.11.2018 - 06.01.2019 - 00:00

Ort
Haus Salmegg

Art