Peter Schick

Zur Fotografie kam ich erst Mitte der 1980iger Jahre, als ich begann, die Bauten meiner Heimatstadt Mülheim an der Ruhr im Foto festzuhalten. Daraus ergab sich dann in den nächsten 20 Jahren eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte und eine systematische fotografische Dokumentation der Stadtentwicklung.

Schon in den 1970iger Jahren hatte ein stetiger Wandlungsprozess im Wirtschaftsleben des Ruhrgebietes eingesetzt, der mit dem großen Zechensterben begann. Später schloss sich daran der drastische Abbau der Stahl- und Schwerindustrie an. Alles endete damit, dass diese Zeugen einer wirtschaftlichen Blütezeit zu großen Teilen abgerissen wurden. Den Rest – wie die Zeche Zollverein, den Landschaftspark Nord, die Henrichshütte u.a.m. – hat man der Bevölkerung zugänglich gemacht.

PeterSeit Ende der 1990iger Jahre habe ich meinen fotografischen Schwerpunkt auf die Industriefotografie gelegt, der ich mich bis heute eng verbunden fühle.

Mit dem Umzug nach Freiburg im Jahre 2008 entfiel für mich leider dieses fotografische Betätigungsfeld weitgehend. An seine Stelle trat die – künstlerische – Naturfotografie, derzeit mit dem Schwerpunkt “Wasser”, auch wenn ich bis heute noch gern in die unattraktiven Winkel des Verfalls und des Morbiden hineinschaue.

Aktuell habe ich meine alte Liebe zur Schwarz Weiß Fotografie neu entdeckt, die ich, aufgenommen mit digitalen Nikon Kameras, am PC vollende. Mein besonderes Augenmerk gilt der Präsentation der Fotos mit ihren vielfältigen Facetten wie Bildträger, Druck, Größe, Format, Rahmen etc.

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