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Jahresausflug nach Winterthur

Viel Platz war im Bus für jeden, die Fahrt für die 18 Teilnehmer verlief ruhig und gemütlich. Wir waren vom Fotoclub eingeladen worden, die Ausstellungen „Blow-Up“, Antonionis Filmklassiker und die Fotografie, außerdem „1914/18 – Stephan Schenk, Kreuzweg“ zu besuchen sowie an einer Stadtführung durch Winterthur teilzunehmen.DSCN5896 web

Zu der Ausstellung „Blow Up“ ist der Beschreibung zu entnehmen, „dass kaum ein anderer Spielfilm jemals so differenziert die vielfältigen Bereiche der Fotografie gezeigt hat, und dass das fotografische Spektrum von der Modefotografie über die Sozialreportage und Pop-Art bis hin zur abstrakten Fotografie reicht.“ Es sind Filmausschnitte zu sehen und Werke ausgestellt, die in Blow-Up zu sehen sind, sowie Bilder von namhaften Fotografen.

Antonionis hatte heimlich ein Liebespaar in einem Park aufgenommen und glaubte, dabei zufällig einen Mord entdeckt zu haben, was bis heute rätselhaft geblieben ist.

„Schöner wär’s daheim“. Die Ausstellung „Kreuzweg“ hat tief beeindruckt, auch bedrückt wegen ihrer Thematik des 1. Weltkrieges. Großformatige Wandteppiche mit einfachen Erdmotiven in s/w und in Größe eines Soldatengrabes sollten an die großen Schlachtfelder erinnern. Demgegenüber sind Fotopostkarten, die von den Schweizer Grenzbesetzern an die Angehörigen zu Hause geschickt wurden zu sehen. Zum Teil sind Texte zu lesen (ein Beispiel: Auch wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Haben uns hier photographieren lassen als Andenken. Haben hier immer schönes Wetter. Hören hier immer das Knattern aus dem Französischen. Viele Grüße Albert).

Dass Winterthur viel an Kultur und Geschichte zu bieten hat, lernten einige von uns bei der sehr interessanten Stadtführung.

Bei sonnigem Wetter konnten wir in einem Straßencafé die Wartezeit auf den Bus überbrücken.

Ein guter Tag war das – herzlichen Dank an den großzügigen Fotoclub und an die Organisatorin. Alles hat bestens gepasst.

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