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Drei Monate mit dem Motorrad durch Kanada

Unser Clubmitglied Kai-Uwe Och machte seine Traumreise durch Kanada. Drei Monate fuhr er mit dem Motorrad vom äußersten Osten Neufundlands durch die unendlichen Wälder Labradors ins ganz andere Quebec, dann durch die beeindruckende Weite der Prärie zu den Rocky Mountains, zu den Goldgräbern am Yukon, ein kleiner Abstecher auf dem Dempster Highway in den hohen Norden und schliesslich die herrlichen Nationalparks im Westen. Vielfältigere Landschaften findet man in keinem anderen Land! 26.000 km pures Abenteuer.

Der Vortrag findet am 6. März 2016, um 18 Uhr im Kurhaus Kirchzarten statt. Der Eintritt ist frei.

Exc.FC 4.2.15 Monika Sch.-

Fototreff Archäologische Sammlung Uni Freiburg

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?” hätte Goethe ausgerufen, hätte er uns beim Fototreff im Februar in der Archäologischen Sammlung der Universität Freiburg begleitet. Wer nicht die antiken Kunst- und Kulturschätze, die am Beginn der abendländischen Kultur stehen, vor Ort besuchen kann, findet in der Archäologischen Sammlung hunderte von Originalen und Kopien solcher Schätze, beeindruckend präsentiert in einer Dauerausstellung im HERDER-Bau. Weiterlesen

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Jahresausflug 2015

Traditionell unternimmt der Foto-Club im Früh- oder Spätsommer einen ganztägigen Busausflug in die mittlere Umgebung von ca. 250 km. Eine landschaftlich einladende Fahrt und ein fotografisch ergiebiges Ziel werden angestrebt. Dies ist beim diesjährigen Ausflug voll gelungen: Am Vormittag durchs liebliche Elsass in das reizvolle Städtchen Saverne, am Nachmittag zum nahegelegenen Schiffshebewerk von Saint-Louis/Arzviller.

Saverne (dt. Zabern) ist eine römische Gründung und gehört seit der Besiedlung durch die Alemannen zum deutschen Sprachraum. Als Residenz der Straßburger Bischöfe erlebt es im Bauern- und dem 30jährigen Krieg ein blutiges Schicksal. Während 4 Jahrzehnten vor dem 1. Weltkrieg gehört Zabern zum Deutschen Reich mit baulichen Hinterlassenschaften bis heute. Gleichwohl steht das Städtchen seit 2014 offiziell im Status der Zweisprachigkeit.

Das beherrschende Bauwerk ist das Schloss, 1790 erbaut vom Straßburger Fürstbischof Rohan mit der längsten klassizistischen Fassade Frankreichs. Heute beherbergt das Schloss das Stadtmuseum. Die Altstadt tut sich durch zahlreiche Fachwerkbauten hervor, herausragend das Haus des bischöflichen Steuereinnehmers “Maison Katz” mit zweistöckigem Erker und filigranen Schnitzereien. Wir finden zahlreiche Möglichkeiten, die mittägliche Einkehr mit elsässischen Spezialitäten zu bereichern. Leider ist der zweitgrößte Rosengarten Frankreichs geschlossen. Dafür lädt der Yachthafen zum Flanieren ein. Er liegt am Rhein-Marne Kanal mit dem Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller, einmalig in Europa und unser Nachmittagsziel.
Der Schrägaufzug von 1969 überwindet in 4 Minuten eine Höhe von 45 Metern, ersetzt 17 herkömmliche Schleusen auf 4 km Länge und verkürzt die ganztägige durch eine halbstündige Schleusung. Das Schiff befährt einen wassergefüllten Betontrog von 900 Tonnen in der Größe einer Schleuse, der auf Schienen und Rollen über eine schiefe Ebene emporgezogen wird. Dabei laufen unter dem Trog massegleiche Betonklötze abwärts, die über Drahtseile und Umlenkrollen dem Trog das Gleichgewicht halten, unabhängig davon, ob im Trog Schiffe schwimmen oder nicht – lehrt die Physik. Durch wohldosierte Wasserzugabe bzw. –entnahme im Trog genügen zum Heben oder Absenken zwei Elektromotoren mit jeweils 120 PS, weil mit ihnen praktisch nur die Reibung überwunden werden muss. Wir können “oben” ein Ausflugschiff besteigen, werden wie von Geisterhand “hinab”gelassen, erleben eine kleine Kanalfahrt zu den ehemaligen Schleusen und werden wieder “hoch”geholt. Teil unseres 1,5stündigen Aufenthalts ist auch eine Besichtigung des Maschinenhauses. Das technisch raffinierte Bauwerk basiert auf einfachen Prinzipien, ist energie- und wassersparend und gibt Anlass für vielfältige Fachsimpeleien.

Die Heimfahrt zeigt die Landschaft zu einer anderen Tageszeit. In Kirchzarten angekommen, beschließen wir den eindrucksvollen Ausflug bei “Mamma Rosa”, in der Pizzeria am Sportplatz.

Wolfgang Kullmer

 

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Fototreff im Höllental

Bei strahlendem Herbstwetter treffen sich 11 Fotofreunde zum Fototreff im Höllental/Löffeltal, um ein Bauwerk des Heimatpfades Hochschwarzwald zu erkunden, eine nur noch selten anzutreffende Seilerei. Warum gerade eine Seilerei?
Nach Archimedes ist ein Seil die einfachste aller “Einfachen Maschinen”, spricht der Physiker. Mit Einfachen Maschinen lassen sich Kräfte zur Verrichtung von Arbeit zweckmäßig wandeln, ohne die aufzuwendende Energie dabei zu verändern. Ein Seil erlaubt, den Angriffspunkt einer Kraft zu verlegen, sodass die Arbeit für Mensch oder Tier überhaupt erst realisierbar wird. Insofern stellt eine Seilerei Hilfsmittel her, die den elementarsten Anfang in der technischen Entwicklung der Menschheit darstellen.

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Aktivitäten und Hintergründe zum größten Fotoclub der Region